Welche Schritte sind erforderlich, um Etiketten auf meinem Thermo-Etikettendrucker zu drucken?

Die Schritte zur Einrichtung von Barcode Studio für den Thermo-Etikettendruck sind wie folgt:

  • Stellen Sie die Etikettengröße im Windows-Druckertreiber richtig ein (wichtigster Schritt).
  • Stellen Sie Ihren Etikettendrucker als Standarddrucker ein (unter Windows¹), sonst wird die Etikettengröße nicht richtig erkannt.
  • Öffnen Sie Barcode Studio, wechseln Sie zur Registerkarte Etiketten und passen Sie die folgenden Etiketteneinstellungen an.
  • Die von Ihnen eingegebene Spaltenbreite und Zeilenhöhe muss mit der Etikettengröße übereinstimmen.
  • Öffnen Sie das Druckmenü, klicken Sie auf Voreinstellungen, überprüfen Sie die Etikettengröße und klicken Sie auf Übernehmen.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Seite einrichten (siehe Screenshot oben).
  • Wählen Sie die Etikettengröße, die Sie im Druckertreiber eingestellt haben - wenn es sich um eine benutzerdefinierte Größe handelt, sollten Sie "Benutzerdefiniert" sehen.
  • Danach sollte sich die Vorschau ändern und Sie sehen nur noch einen Strichcode auf einem Etikett.

Meine Barcodes werden in Excel viel zu groß angezeigt

Beim Einfügen der Barcodes in die Excel-Tabelle stimmt die Größe der exportierten Barcodes nicht mit der voreingestellten Größe überein.
Dies kann zwei Ursachen haben:

  1. GIF-Exportformat anstelle von JPG oder PNG:
  2. Bei GIF wird der DPI-Wert nicht in der Datei gespeichert (Excel kann die Auflösung nur schätzen), bei JPG und PNG wird der DPI-Wert jedoch gespeichert - dies kann beim Importieren einen Unterschied machen.
  3. Die Datenliste enthält andere Daten als für die Barcode-Konfiguration verwendet:
  4. Wenn der Barcode mit weniger Demodaten konfiguriert wird, als später in der Datenliste kodiert werden, kann der Barcode beim Exportieren größer werden.
    Um dies zu verhindern, konfigurieren Sie den Barcode mit den Daten, die später in der Datenliste kodiert werden - dann stimmt auch die Größe in der Vorberechnung. Achten Sie auch darauf, dass Sie die Datei als JPG oder PNG exportieren.
Das TBarCode/Office arbeitet komfortabler direkt in Excel. Keine Umwege über Bilddateien (aber es ist ein anderes Produkt = andere Lizenz).

EPS-Schriftart nicht gefunden (Acrobat Distiller und andere Programme)

Unser EPS-Format hat einige Abhängigkeiten von den verfügbaren Schriftarten. Technischer Hintergrund ist, dass wir einen Schriftauswahlbefehl (Font-Referenz) verwenden, aber die Schrift nicht direkt einbetten.
Die Schriftart muss also installiert und für den PostScript/EPS-Renderer verfügbar sein. Die Benennung von Schriften kann hier ein Problem darstellen - mehr dazu weiter unten.

Beispiel Fehlermeldung: "Error: KnowledgeRegular nicht gefunden"

  • Die Schriftart muss auf der lokalen Festplatte installiert sein.
  • Es muss sich um eine geeignete Schriftart handeln.
  • Die Schrift muss sich im Suchpfad des Renderers (z.B. Distiller) befinden.
  • Und auch der Schriftname im EPS-Export muss korrekt sein.

Eines der häufigsten Probleme ist der Name der Schriftart. Um Probleme mit "Schriftart nicht gefunden" oder Schriftersetzung zu beheben, müssen Sie den korrekten Schriftnamen für PS ermitteln und ihn dann als "Ersatzschriftart" in den Barcode Studio Optionen eingeben.
Hintergrund: Der Schriftauswahldialog in der GUI verwendet eine TTF-Schrift, aber der Schriftname, der für eine PS-Datei benötigt wird, weicht oft vom angezeigten Schriftnamen ab (besonders wenn er Leerzeichen enthält).
Der Schriftname im obigen Beispiel kann in "Knowledge-Regular" geändert werden, um den Fehler zu vermeiden.

Wenn der Schriftname bereits korrekt ist, geht es um den richtigen Suchpfad für die Schrift und darum, dass der erforderliche Schrifttyp installiert ist.

Weitere Informationen über PostScript-Schriften (Acrobat Distiller):

Das Einbetten von Schriften ist derzeit in Barcode Studio mit dem PDF-Export möglich.

Schrift bei EPS und AI wird ersetzt oder nicht dargestellt

Beim EPS Export wird eine Standard-Schrift gewählt, ausser man stellt eine entsprechende PostScript-Schriftart in den Optionen ein (es kann auch eine TrueType Schrift eingestellt werden sofern der Name EPS konform ist). Warum wir das tun liegt daran, dass wir den Font nicht direkt einbetten, sondern nur „referenzieren“ – und hierbei muss ein gültiger Fontname im EPS sichergestellt werden.

Was ist bei AI und EPS Export bezüglich Fontauswahl zu beachten?

Beim EPS/AI-Export können standardmäßig nur bestimmte Standardschriften (z.B. Helvetica, Times New Roman, Courier etc) referenziert werden - so wird sichergestellt, dass die Schriftart vom Drucker unterstützt wird und/oder von der PostScript-Engine wiedergegeben werden kann. In bestimmten Fällen wird der Schriftname im Export durch Helvetica (EPS) oder ArialMT (AI) ersetzt – nämlich dann, wenn der Font-Name nicht referenzierbar ist (z.B: wenn er ein Leerzeichen enthält).

Barcode Studio Schriftartenersetzungsoptionen:

  • Wenn die Schriftartenersetzung in den Optionen deaktiviert ist, wird entweder eine Standard-Schrift (kompatibel mit dem Ausgabeformat) oder die eingestellte Schrift (falls sie kein Leerzeichen beinhaltet) als Font ausgewählt. Der EPS/AI Renderer versucht dann die angegebene Schriftart zu laden. Wenn die Schrift nicht gefunden wird, wird sie entweder ersetzt oder nicht dargestellt.

  • Bei der Schriftartersetzung im Barcode Studio wird der gültige (vollständige) Fontname benötigt, dieser kann z.B. „GothamBold“ oder „Gotham-Bold“ heißen (ist oftmals unterschiedlich zu dem Namen der im Dialog angezeigt wird). Es ist nötig, den richtigen Schriftnamen für EPS oder AI herauszufinden, insbesondere wenn Sie eine TrueType-Schrift verwenden: Der Anzeigename differiert vom eigentlichen Fontnamen in der Fontdatei und zudem gibt es abweichende Namen für die PostScript-Variante. Für einige Schriften ist es sogar unmöglich, auf sie zu verweisen, nämlich wenn sie Leerzeichen im Schriftnamen enthalten.

Hintergrund für diese Beschränkungen ist, dass Barcode Studio die Fonts nicht komplett einbettet sondern nur referenziert. Der Referenzname auf den Font muss den Kriterien genügen, die das jeweilige Format (EPS, API) vorschreibt.

AI - Trouble Shooting

Wenn man die exportierte AI Datei mit einem Texteditor öffnet, sieht man unter welchem Namen der Font tatsächlich referenziert wird (gegen Ende der Datei):

Font Name in exportierter AI Datei

Arial wird z.B. als ArialMT referenziert. Das liegt daran, dass unter Postscript das Arial als ArialMT vorliegt - siehe auch Unterschied Arial und Arial MT (klicken Sie auf den Link).

Bestimmte Schriftnamen werden automatisch in PS kompatible Namen konvertiert, aber nur die gängigen (da wir nicht alle Fonts am Markt kennen und abdecken können). Genau deswegen gibt es in den Optionen die Schriftartersetzung wo man die tatsächliche Schrift für die Export-Datei vorgeben kann (wichtig – EPS kompatibler Name, keine Leerzeichen).

Wie erstellt man einen Swiss QR Code?

Mit der nachstehenden Anleitung können Sie einen Swiss QR Code 2.0 in Barcode Studio erstellen:

  1. Laden Sie das Excel Dokument für Swiss QR Bills (klicken Sie den Link). Das Arbeitsblatt enthält berechnete Spalten, die das Datenformat für den Swiss QR Code 2.1 Zahlungsstandard erstellen.
  2. Geben Sie die Zahlungsinformationen in die Spalten A - Q ein.
  3. Beachten Sie die berechnete Spalte SwissQRCodeFull, die das Datenformat für den Import vorbereitet. Rechterhand gibt es noch weitere berechnete Spalten, die zur Validierung der Eingabe verwendet werden. Zeilenvorschübe werden über die Escape Sequenz \n in den Barcode eingefügt.
  4. Das Excel Sheet als CSV speichern, danach mit dem BCStudio importieren.
  5. Das SwissQRCodeFull Feld auf die Barcodedaten zuweisen (im Importdialog).
  6. Im Barcode selber müssen Escape-Sequenzen eingeschaltet sein.
  7. Eine BC Settingsdatei wo der Swiss QR Code schon richtig konfiguriert ist (46 x 46 mm, Escape Sequenzen aktiviert), finden Sie im obigen Download.

Wenn Sie nur wenige Swiss QR-Codes pro Jahr erstellen müssen, können Sie diese auch mit unserem Swiss QR Rechnung Online Generator erstellen (CSV Import möglich).

Um Informationen zur Erstellung eines Swiss QR Codes zur bekommen, nutzen Sie diese FAQ (klicken Sie auf den Link) als Hilfestellung.

Swiss QR Code ist auch in TBarCode Office V11 (klicken Sie auf den Link) verfügbar.

Fehler beim Exportieren von Bildern, die Sonderzeichen enthalten

Ein solcher Fehler kann durch einen Dateinamen verursacht werden, der Zeichen enthält, die im System bereits reserviert sind.
Mehr Informationen hier: Reserved characters and words.

  • Versuchen Sie, den gewünschten Dateinamen in der Registerkarte Datenliste einzustellen, anstatt die Einstellung Gleiche wie Daten im Exportdialog zu verwenden.
  • Wenn Sie Daten aus einer CSV-Datei importieren, fügen Sie einer CSV-Datei eine Spalte hinzu, die als Dateiname verwendet werden kann. Sehen Sie sich dieses Barcode Studio - Erklärvideo an, um zu erfahren, wie die Datenzuordnung funktioniert.
  • Alternativ können Sie auch die Option von Barcode Studio verwenden, um einen Dateinamen zu generieren. Stellen Sie die Seriennummer ein (1, 2, 3...) und deaktivieren Sie die Option Benutzerdefinierte Dateinamen beibehalten.

Wie kann man Abstände zwischen Barcode-Daten einfügen?

Barcode Studio erstellt einen Human Readable Text (oder HRT) unter den Barcodes, der die Abstände nicht berücksichtigt.
Um dies zu ändern, folgen Sie bitte den nächsten Schritten:

  1. Deaktivieren Sie den HRT:
    Klicken Sie auf die Tabellenleiste Barcode(Alt+1) und stellen Sie im Bereich Textplatzierung unter der Option Text anzeigen die Option Kein Text ein.
  2. Aktivieren Sie eine Beschriftung darunter:
    Gehen Sie zur Unterleiste Beschriftungen und aktivieren Sie die Option Beschriftung unten, die dann in der Vorlage angezeigt wird. Setzen Sie den Abstand auf 0 mm und den Buchstabenabstand auf Standard.
  3. Erstellen Sie eine Spalte mit den Barcodedaten und eine separate Spalte mit den Beschriftungsdaten (die den Abstand enthalten). Die Abstände können mit einer Excel-Formel hinzugefügt werden (siehe Abbildung unten).
  4. Excel-Formel für Abstände
  5. Erstellen Sie dann eine CSV-Datei und importieren Sie diese in Barcodes Studio und weisen Sie beim Datenimport die entsprechenden Felder zu.